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Geschichte der Kontaktlinse – die Pioniere

Seit wann gibt es Kontaktlinsen? Der vielseitige Künstler Leonardo da Vinci (1452 – 1519 ) experimentierte zum Thema Sehkraft mit einer wassergefüllten Glasschale, die er sich auf das Auge legte – die erste Idee einer Kontaktlinse. Da Vinci skizzierte das menschliche Auge detailgenau, doch bis zu einem wirklichen Durchbruch zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten sollte es noch lange dauern.

Im Jahr 1636 beschrieb der Philosoph und Naturwissenschaftler René Descartes ein mit Wasser gefülltes Röhrchen, dessen Ende an das Auge gehalten werden könne – das physikalische Prinzip der Lichtbrechung. Das theoretische Wissen war da. Die Umsetztung folgte gut 250 Jahre später.

Ende des 19. Jahrhunderts forschten Ärzte und Wissenschaftler in Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Verschiedene Materialen wurden getestet, unter anderem Gelatineplätchen. Doch die wirklichen Sehhilfen, die direkt auf das Auge kamen, entwickelte 1888 der Schweizer Eugen Fick. Es waren aus Glas geblasene Schalen. Diese so genannten Skleralschalen (Sklera = Lederhaut) waren durch das Material bedingt allerdings sehr groß – mehr als 20 Millimeter und sie bedeckten die Hornhaut und Teile der Lederhaut des Auges. Da sie das Auge extrem reizten konnten sie maximal zwei Stunden getragen werden. Außerdem bestand immer die Gefahr von schweren Augenverletzungen durch eine zerbrochene Kontaktlinse.

Trotz der wenig nutzerfreundlichen Technik, wurden die Skleralschalen immer mehr verfeinert: 1911 fertigte Carl Zeiss die ersten passgenauen Schalen aus Glas in unterschiedlichen Stärken, in Ungarn wurden Abdrücke von Augen gemacht um die Form des Glases genau an das indiduelle Augen anpassen zu können.

Der wirklich großer Fortschritt auf dem Gebiet der Kontaktlinse wurde 1946 erreicht: Das Methylmetacrylates, besser bekannt als Plexiglas, wurde erfunden. Der leichte Kunstoff eröffnete gänzlich neue Möglichkeiten für die Augenoptik. Auch der deutsche Konstrukteur Heinrich Wöhlk – selbst seit seiner Kindheit sehr stark weitsichtig – war begeistert. Mehr über die erste „Contactlinse“ und den langen Weg bis zum tragbaren angenehmen Produkt des 21. Jahrhunderts lesen Sie demnächst bei seeside.de - Ihrem Kontaktlinsenversand.


Anatomische Skizze des Auges von Leonardo da Vinci