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Jelly Bumps?

Quallen werden im englischen Jelly Fish genannt. Denn sie scheinen aus Gelee gemacht zu sein. Auf Kontaktlinsen können sich so genannte Jelly Bumps bilden – klitzekleine gelee-artige Erhebungen.

Die genaue Ursache dieser Ablagerungen ist noch nicht erforscht. Sie sind eine Mixtur aus Proteinen, Lipiden und Muzinen. Auch Blutkomponenten wie Thrombozyten oder Fibrin könnten die punktförmigen Erhebungen verursachen.

Besonders häufig treten Jelly Bumps bei Kontaktlinsen mit besonders hohem Wasseranteil auf – es scheint auch so, als ob einige Menschen eine besondere Neigung dazu haben, sodass die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit eine wichtige Ursache scheint.

Eine von Jelly Bumps betroffene Kontaktlinse darf nicht mehr benutzt werden. Selbst wenn man die Ablagerungen entfernt, bleibt die Linsenoberfläche beschädigt. Jelly Bumps können die Augengesundheit gefährden, da sich auf ihnen Mikroorganismen, wie etwa Pilze, anlagern können.

Tragekomfort bei Kontaktlinsen nur mit guter Pflege

Vorbeugend ist daher ein gründliche Reinigung und Desinfektion besonders wichtig, damit der Tragekomfort hoch und die Verträglichkeit unbeschadet bleibt. Es gibt Produkte mit Wasserstoffperoxyd und Desinfektionslösungen ohne Wasserstoffperoxyd angeboten.

Wir empfehlen daher eine wöchentliche Reinigung mit speziellem Enzymreiniger und danach eine Spülung mit Kochsalzlösung.

Wer immer wieder unter Jelly Bumps oder ähnlichen Ablagerungen leidet, sollte sich darüber mit dem Augenarzt unterhalten. Generell lautet die Empfehlung in so einem Fall zu einem Linsensystem mit kurzer Tragedauer (Wochen- oder Tageslinsen) zu wechseln.


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