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Nie mehr Brille tragen?

Im Alter werden die Augen schlechter. Aber die klassische Lesebrille hat ausgedient. Schon jetzt gibt es Multifokale Kontaktlinsen, die für Alterssichtige optimal sind. Die Linsen ersetzen Gleitsichtbrillen und ermöglichen jederzeit einen klaren Blick in jede Perspektive. Doch die Forschung hört nicht auf. Kein Wunder, denn immerhin leidet jeder vierte über 40 unter einer altersbedingten Sehschwäche. Ob nur zu guten Zwecken in den Laboren experimentiert wird? Nun, mit Sicherheit ist es auch ein bedeutender Markt – denn wer mag schon gerne eine Krankheit haben, die auch noch das Wort „Alter“ hat?

Wer Kontaktlinsen scheut, aber keine Probleme damit hat, auch tiefer in den Geldbeutel zu greifen, kann Altersweitsichtigkeitkeit nun auch weglasern lassen. Bisher waren die Laserverfahren in diesem besonderen Bereich noch nicht ausgereift, Patienten benötigten trotz Laserkorrektur beim Autofahren, im Dunklen oder bei langem Lesen eine Brille.

Heidelberger Ärzte haben nun ein neues Verfahren entwickelt, das beide Augen wieder perfektionieren soll. Der so genannte Femtosekunden-Laser führt zu einer minimale, aber hochwirksame Veränderungen in der Hornhaut des Auges. Problemlos können die Spezialisten so Sehschwächen bis zu drei Dioptrien korrigieren.

Augen lasern mit minimalem Risiko

Das besondere am neuen Laserverfahren ist, dass keine Einschnitte in die Hornhaut mehr nötig sind. Ohne Wunde treten auch keine Komplikationen durch Keime im Auge auf. Der Strahl des Femtosekunden-Lasers wird exakt auf den Mikrometer genau auf die mittleren Schichten der Hornhaut ausgerichtet. Rasend schnelle Laserimpulse (eine Femtosekunde ist ein billiardstel Teil einer Sekunde) werden auf die Hornhaut gerichtet, deren Oberfläche verformt sich dadurch ein wenig, sodass die Brechkraft wieder funktioniert. Europaweite Studien bestätigen den Erfolg des Verfahrens, 70 Prozent der Behandelten benötigen keine Lesebrille mehr, die anderen 30 Prozent hatten eine geringere Sehschwäche. Auch ein Jahr nach der Korrektur blieben die Ergebnisse gleich.

Nicht für jeden ist das neue Laserverfahren geeignet, wer sich behandeln lassen möchte, sollte über 40 Jahre alt sein und bis auf die Alterssichtigkeit gesunde Augen haben. Denn die Fernsicht wird bei dieser Korrektur nicht beeinflusst. Auch Augenerkrankungen wie etwa Grauer Star können nicht behandelt werden.

Die Krankenkassen beteiligen sich an dem neuen Verfahren nicht. Wer trotzdem die Lesebrille los werden möchte, muss daher selbst zahlen – etwa 2000 Euro. Oder die preiswerterer Alternative wählen: angenehme Kontaktlinsen der neuesten Generation. Der Vorteil liegt auf der Hand: Linsen sind preiswerter und korrigieren Nah- und Fernsicht. Und man kann sie einfach ohne Operation ausprobieren.


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